Radio-Symphonieorchester Wien

Cameron Carpenter Orgel
Cornelius Meister Dirigent

Der 33-jährige Amerikaner Cameron Carpenter ist der extravagante Superstar an der Orgel. Sein Ziel ist nichts weniger als die Revolutionierung des Orgelspiels. „Wir haben zu lange die Gewalttätigkeit der Orgel ignoriert... die Sinnlichkeit, dieses alles verschlingende Feuer“, erklärt Carpenter und schlägt damit ganz andere Töne an, als man von einem Organisten bisher zu hören bekam. Der bedient zwar ein Monstrum an Instrument, aber als Künstler aus Fleisch und Blut, als Virtuose verschwindet er im Off, kaum beachtet auf seiner Orgelbank. Die Berliner Zeitung schrieb, man könne Carpenters Ausstrahlung „nur mit der Wirkung Liszts vor 170 Jahren vergleichen“. Carpenter will die „ekstatische Attacke“. Und so sprengt er auch die Grenzen seines Instruments. Weil ihm konventionelle Orgeln nicht mehr reichen, reist er mit seiner selbst konstruierten High-Tech-Orgel um die Welt. Zusammen mit dem renommierten Radio-Symphonieorchester Wien begeistert er mit seiner eigenen Bearbeitung von Rachmaninows haarsträubend virtuoser Paganini-Rhapsodie.

 

 

Antonín Dvorák (1841 - 1904)
"Die Mittagshexe" - Sinfonische Dichtung op. 108

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Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873 - 1943)
Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
(in der Transkription für Orgel und Orchester von Cameron Carpenter)

*** PAUSE ***

Robert Schumann (1810 - 1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll